Ev. Luth. Kirchengemeinde Ledeburg Stöcken
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 Und was ich noch zu sagen hätte...
   
von Schattler

Eigentlich ist es viel zu früh zum Abschiednehmen, nach vier Jahren in der Kirchengemeinde – Ledeburg - Stöcken und dennoch werde ich zum 1. Januar 2017 eine neue Stelle mit interessanten, für mich reizvollen Aufgaben annehmen.

Der neue Stellenplan sieht für meine bisherige Stelle nur noch die halbe Stundenzahl vor, so dass ich mich neu orientieren musste. Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und bin gleichzeitig traurig gehen zu müssen. Hinter mir liegen gute Jahre bei Ihnen in der Gemeinde. In dieser Zeit habe ich gelernt, Gottesdienste zu leiten und zu predigen. Kinderfreizeiten,Andachten, Konfirmandenunterricht, Aufbauen einer Willkommens Kultur für geflüchtete Menschen, Mitarbeit im Leckerhaus und in den verschiedenen Gremien dies alles und Vieles mehr gehörte zu meinen Aufgaben. Ich hoffe dass es mir gelungen ist,Fußspuren zu hinter lassen und mit meiner Arbeit Akzente zu setzen. Ach so gerne hätte ich noch... Ja ich hätte gerne noch die Lange Nacht der Kirchen gefeiert, den versprochenen Seniorenkreisausflug mit Ihnen gemacht, noch einige Sonntage in der Bodelschwingh Kirche gepredigt und meinen Abschied mit Ihnen, die mich in diesen Jahren begleitet haben, anders gestaltet als es mir nun möglich ist. Um es mit John Lennon zu sagen: „Leben ist das, was geschieht, wenn du gerade dabei bist andere Pläne zu machen“. Diese Erfahrung gehört auch in meine Zeit in Ledeburg – Stöcken. Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres bin ich blöd gefallen, beide Mal habe ich mich so verletzt, dass ich insgesamt 8 Monate ausgefallen bin. Für die Gemeinde war das sicher nicht immer einfach, es gibt dementsprechend manches Unerledigte, manchen Besuch, der wohl nicht mehr gemacht wird und manche Zusage, die ich nun nicht einhalten kann. Das tut mir leid und gleichzeitig nehme ich aus diesen Krankheitszeiten die Erfahrung mit, bei Ihnen aufgehoben und begleitet worden zu sein. Das war großartig und hat mir sehr gut getan. Am 4,12. werde ich verabschiedet. Ich freue mich darauf Ihnen und Euch noch einmal zu begegnen, um persönlich Tschüss zu sagen. Ich gehe ein wenig traurig darüber, was nun zu Ende geht, froh über entstandene Freundschaften und dankbar für vier gute und intensive Jahre. Ihnen und allen Menschen die Ihnen nahe sind alles Gute und Gottes Segen. Bleiben sie behütet und bewahrt, herzlichst Ihre Maike Franklin, Diakonin für Soziale Brennpunktarbeit

 
     
 


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